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Back neuer »Treff«-Schützenkönig


Freizeitsport:

Teilnehmerrekord bei Meisterehrung - Kimberly Höfler führt Jugendfamilie

Eine große Mitgliederschar konnte Schützenmeister Andreas Höfler zur Königsfeier des Schützenvereins
»Treff« Schimborn im neuen Schützenhaus begrüßen. Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 45 Schützinnen und Schützen am Königsschießen beteiligt, was einen neuen Teilnehmerrekord bedeutet.

Zusammen mit Sportleiter Klaus Kourimsky nahm Höfler
am späten Abend dann die Proklamation der neuen Königsfamilie vor. Erstmals errang Bernd Back mit dem besten Teiler des gesamten Wettbewerbes die Königswürde. Ihm zur Seite stehen mit Ute Back und
Beate Heeg gleich zwei Frauen als Erster und Zweiter Ritter.
Handbemalte Königsscheibe
Die handbemalte Königsscheibe zur Erinnerung an den erst kürzlich verstorbenen langjährigen Ehrenschützenmeister Martin Schmitt ging mit einem 57-Teiler an Anita Kourimsky. Die Brezelscheibe sicherte sich mit einem 39-Teiler Frank Glaser. Den Alfred-Heeg-Pokal errang mit einem 60-Teiler Monika Sedlick, die Damen-Ehrenscheibe durfte Kimberly Höfler mit nach Hause nehmen. Den Titel des Brezelkönigs verdiente sich Stephan Fischer mit »nur« drei Ringen.
Die Jugendkönigsfamilie wird angeführt von Kimberly Höfler. Ihr zur Seite stehen als Erster Ritter Antonia Back und als Zweiter Ritter Julius Glaser. Die Königsscheibe ging an
Ann-Christin Fath, die Brezelscheibe an Antonia Back.
Die nur für die Bogenjugend ausgeschossene Bogenscheibe sicherte sich Alisa Debes, während sich Carla Rosenberger den Gottfried-Gries-Gedächtnispokal
für ein Jahr mit nach Hause nehmen durfte. Brezelkönig bei der Jugend wurde Laurin Friedmann.
Bereits vor der Proklamation der Königsfamilie wurden die Mitglieder der Ersten Mannschaft mit Urkunden vom Bezirk Unterfranken für Ihre Meisterschaft in der Bezirksgruppe West und den drei ersten Plätzen in der Einzelwertung geehrt. Bernd und Ute Back, Michaela Weilnhammer und Kimberly Höfler erhielten zudem die Goldene Eichel für einen Jahresdurchschnitt von über 380 Ringen. Helmut Hartmann bekam im Anschluss für seine beiden Vizemeistertitel mit dem Blankbogen in der Disziplin Feld und Fita je eine Leistungsnadel in Silber überreicht.
Ehrennadeln für 15 aktive Schützen
Als Vereinsmeister wurden Marina Brenneis (Schüler Bogen), Ann-Christin Fath (Jugend Bogen), Lisa Hartmann (Jugend Blankbogen), Kimberly Höfler (Junioren LG), Alexander Hain (Luftpistole), Angelika Höfler (Altersklasse LG), Ralf Oberle (Langbogen), Michael Fath (Altersklasse Bogen), Helmut Hartmann (Blankbogen), Sabrina Kirstein (Damen LG) und Bernd Back (Schützen LG) mit Pokalen geehrt. 15 aktive Schützen erhielten die Ehrennadel des Präsidenten für langjährige Teilnahme an den Rundwettkämpfen. Für über 25 Jahre waren dies Frank Glaser, Alexander Hain, Andreas Höfler und Monika Sedlick, die auch für 25 Jahre Mitgliedschaft im Bayerischen Sportschützenbund (BSSB) geehrt wurde. red

Königsfamilie 2012

Gaumeisterschaft 2012

LG Junioren A weiblich
Platz 1 belegte Kimberly Höfler mit 381 Ringen


LG Damenaltersklasse
Platz 3 belegte Angelika Höfler mit 360 Ringen


Gaujugendpokal Main-Spessart


3. Kimberly Höfler 472,1

Auszug aus dem Bürgerblatt

Inmitten eines Meers an Fahnen und Festgästen segnete Pfarrer Gerhard Spöckl (stehend rechts) das neue Domizil des Schützenvereins Treff Schimborn, nachdem der Vereinsvorsitzende Andreas Höfler (stehend links) die Gäste begrüßt hatte. Foto: Marion Stahl



Viel Lob für eine große Leistung
Schimborner Schützen kommen auf 8500 Arbeitsstunden und begrüßen 19 Fahnenabordnungen


Mömbris-Schimborn
Ein Meer an Fahnenabordnungen und Festgästen sorgte am gestrigen Sonntag dafür, dass die Einweihungsfeier des neuen Schützenhauses zu einem Höhepunkt in der über 100-jährigen Geschichte des Schützenvereins Treff Schimborn wurde


Begonnen hatte der Festtag mit dem Totengedenken am Ehrenmal im Friedhof und einem Gottesdienst in der »Neuen Kirche«, wobei die Kirchenparaden jeweils angeführt wurden vom Musikverein Schimborn. Nachdem auch die 19 Fahnenabordnungen unter stehendem Beifall ins Schützenhaus eingezogen waren, begrüßte Vorsitzender Andreas Höfler die Festgäste.
»Wir sind heute extrem stolz, obwohl wir noch nicht ganz fertig sind«, sagte Höfler und übergab das Mikrofon an Pfarrer Gerhard Spöckl. »Das Fest heute zeigt, dass viele Menschen hinter dem Verein stehen. Gib, dass das Haus zum Segen wird für die ganze Gemeinde, und dass der Verein lebendig bleibt, denn es ist oft eine Herkulesaufgabe, die richtige Entscheidung zu treffen«, bat der Seelsorger um Gottes Segen.
»Wenn heute über Schützen gesprochen wird, verbinden das viele Menschen mit tragischen Einzelfällen. Tatsächlich verbirgt sich hinter der Schützenfamilie eine lebendige und pulsierende Vereinsstruktur, deren Sport sehr viel Ausdauer und Trainingsfleiß erfordert«, überbrachte die stellvertretende Landrätin Marianne Krohnen die Glückwünsche des Landkreises. Die Schützen seien sogar in guter Gesellschaft, da der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, Geistlicher einer Schützenbruderschaft sei.
Der zweite Bürgermeister Robert Brückner gratulierte im Namen des Marktes Mömbris. Es komme heute nicht mehr so häufig vor, dass neue Vereinsheime gebaut werden, und die Schimborner Schützen hätten es zudem geschafft, mit ihrem Vereinsheim einen neuen Anlaufpunkt für die Bürgerschaft und die Jugendlichen zu errichten.
Verbunden mit dem Lob, der Verein habe sich beim Bau gewissermaßen selbst »Schützenhilfe« geleistet, bedauerte Brückner, dass der Marktgemeinde, wie vielen anderen Gemeinden, die Hände gebunden seien, was die Zuschüsse anbelangt.
»Ich habe Vertrauen zu ihnen, denn sie gehen mit ihrer Aufgabe in dieser Sportart verantwortungsvoll um«, lobte der Landtagsabgeordnete Peter Winter die Schützen.
Danach griff er Brückners Stichwort auf, indem er zumindest eine gute Nachricht für Schimborn verkündete: Bei einem Gespräch zusammen mit Bürgermeister Felix Wissel im Ministerium in München sei es gelungen, dass die Vertreter der obersten Baubehörde der Verlegung der Ortsdurchfahrt wieder die oberste Priorität zusprachen. Der Rathauschef hatte in der jüngsten Sitzung des Hauptverwaltungsausschusses bereits mitgeteilt, dass das Projekt mit zehn Millionen Euro angesetzt worden sei und die Planung, inklusive der Ausführung des neuerlichen Gutachtens, somit weiter gehen könne.
Reinhold Köppel, Gauschützenmeister im Schützengau Main-Spessart, freute sich über die zeitlich schnelle Abfolge bei der Verwirklichung des Projektes. »Aber das zeichnet die Schimborner Schützen aus, und deshalb machen sie auch sportlich von sich reden«, sagte er und überreichte dem Vereinsvorsitzenden Andreas Höfler einen großen Stapel an Umschlägen, mit denen die angegliederten Schützenvereine gratulierten. Für Höfler selbst hatte der Gauschützenmeister etwas Besonderes im Gepäck: Er verlieh ihm das Gauehrenzeichen in Silber.
Weitere gute Wünsche für die Zukunft überbrachten Ingeborg Fleckenstein vom Patenverein Grünthal Hösbach und Hugo Konrad vom Schützenverein Hausen. »Füllt das Haus mit Leben«, forderte Thomas Reifenberger vom Vereinsring Schimborn als letzter in der Reihe der Gratulanten auf.
Abschließend bedankte sich Höfler insbesondere bei jenen Helfern, auf deren Konten viele der insgesamt 8500 Arbeitsstunden verbucht wurden. Das waren allen voran Klaus Kourimsky und Ronny Sedlick für bis zu 1000 Stunden sowie Alexander Hain und Helmut Hartmann für über 500 Stunden.



Ein Domizil für die Schützen




Mömbris-Schimborn
Der Schützenverein Treff Schimborn kann mittlerweile auf 107 Jahre zurückblicken. Nicht ganz so lange, aber doch immerhin etwa 20 Jahre hat es gedauert, bis ein großer Vereinswunsch verwirklicht werden konnte: Der Bau eines eigenen Schützenhauses. Am Sonntag geht er mit der offiziellen Einweihungsfeier in Erfüllung.


Der Wunsch nach einem eigenen Domizil wurde laut, als die bisher genutzten etwa 36 Quadratmeter großen Räumlichkeiten im Gasthaus »Zur Rose« in Schimborn nicht mehr den Anforderungen eines zeitgemäßen Schießstands entsprachen. »An sechs Schießständen konnten noch nicht einmal zwei Mannschaften zur gleichen Zeit an den Start gehen, was immer wieder zu erheblichen Verzögerungen bei Wettkämpfen führte«, erklärt der Vereinsvorsitzende Andreas Höfler.
Fehlende Parkplätze
Weitere Probleme schufen die fehlenden Parkplätze in der engen Ortsdurchfahrt und die Situation der Bogenschützen. Diese mussten bisher vor allem in den Wintermonaten die schweren Zielscheiben ständig zwischen Lager und Turnhalle hin und her transportieren.
So wurde vor einigen Jahren der Bau eines eigenen Vereinsheims ins Auge gefasst. Die bisherigen Versuche scheiterten jedoch an der Standortwahl. Erst als der jetzige Platz im vorderen Bereich des Festplatzes feststand, nahm das Verfahren seinen Lauf. Die Baugenehmigung des Landratsamts lag bereits im Frühjahr 2007 vor. Der Verein musste jedoch noch auf die Zustimmung aus München warten, weshalb der erste Spatenstich erst im März 2009 geführt wurde.
Von den rund 100 Vereinsmitgliedern beteiligten sich 56 mit knapp 8500 Arbeitsstunden überwiegend samstags am Bau »ihres« Vereinsheims. Die Frauen waren tatkräftig dabei, indem sie die Helfer regelmäßig mit einem warmen Mittagessen, Kaffee und Kuchen versorgten, und einige der ortsansässigen Firmen stellten Material oder Geräte teilweise kostenlos zur Verfügung. »Kleinere Restarbeiten werden zur Einweihung zwar noch nicht beendet sein. Das wird unsere Freude aber nicht schmälern«, so Höfler weiter.
Das Gebäude wurde so konzipiert, dass sich im Erdgeschoss ein großer, an der höchsten Stelle etwa sieben Meter hoher Raum befindet, der Platz bietet für 16 Stände für Luftdruckwaffen. Daneben gibt es einen eigenen Raum, in dem die Auswertungen stattfinden können. Dank der Raumhöhe im Erdgeschoss konnte im ersten Stock eine Galerie erstellt werden, von der aus bei Wettkämpfen die Zuschauer eine gute Sicht haben. Außerdem befinden sich im ersten Stock zwei Umkleideräume. Die Bogenschützen verfügen im Untergeschoss über einen großen Raum, in dem sie insbesondere während der Wintermonate an vier Ständen trainieren können, sowie einen Aufenthaltsraum.
Die Baukosten wurden von Architekt Peter Schlämmer aus Vormwald auf rund 425 000 Euro angesetzt. Durch unvorhergesehene Ereignisse werde aber eine Kostensteigerung von bis zu zehn Prozent erwartet. Finanziert werde der Bau mit dem Eigenkapital und den Eigenleistungen des Vereins, mit Zuschüssen der Marktgemeinde und des Bayerischen Sportschützenbunds sowie einem Kredit, für den die Marktgemeinde bürge. Hinzu komme ein Zuschuss des Vereinsrings, der im Gegenzug im Untergeschoss einen Lagerraum erhält und bei Veranstaltungen, wie der Kerb, die Toilettenanlagen für die Besucher öffnen kann.
Die große Halle im Erdgeschoss soll aber nicht nur den Schützen dienen. Vielmehr bietet sie allen Schimborner Vereinen Platz für Veranstaltungen mit bis zu 180 Personen. Während die Bogenschützen im neuen Domizil bereits trainiert haben, ist für die Luftdruckschützen das Eröffnungsschießen noch geplant. Das neue Domizil gibt vermutlich auch Auftrieb bei sportlichen Erfolgen, denn aktuell ist die erste Mannschaft Meister im Luftgewehr in der Bezirksgruppe West. Am Mittwoch, 25. Mai, bestreitet sie einen Kampf gegen Versbach zum Aufstieg in die Bezirksliga. Marion Stahl





Für die Schießkünste geehrt (von links): Siegfried Schmitt (1. Bezirksschützenmeister), Edwin Gössl, Roland Rettinger, Hans Piesch, Heinz Dreyer, Ute Back (1. Bezirksjugendleiterin), Kurt Zedler, Vera Nätscher (Bezirksschriftführerin), Michael Schneider, Markus Richter und Jürgen Sostmeier (2. Landesschützenmeister)

Monika Sedlick erhielt das silberne Ehrenzeichen für 20 Jahre Vorstandschaft und Damenleiterin

Ute Back und Josef Debes sind das neue Königspaar


Schützenverein Schimborn:  Doppelsieg ein Novum in der Geschichte - Helmut Hartmann ist nun Ehrenmitglied
Mömbris-Schimborn  Nach Grußworten von Bürgermeister Felix Wissel und Gauschützenmeister Reinhold Köppel kürte der Schützenverein »Treff« Schimborn bei seiner Königsfeier am Samstag im neuen Schützenhaus gleich zwei Schützen zu Schützenkönigen: Mit je einem 107 Teiler wurde diese Ehre in diesem Jahr Ute Back und Josef Debes zuteil, die somit für ein Novum in der Vereinshistorie sorgten.
Die Königsscheibe ging mit einem 45-Teiler an Julian Rosenberger und Ute Back sicherte sich die Brezelscheibe. Den neu gestifteten Alfred-Heeg-Pokal, der als Wanderpokal ausgeschossen wird, holte Stephan Fischer und die Damen-Ehrenscheibe durfte Kimberly Höfler mit nach Hause nehmen. Den Titel des Brezelkönigs verdiente sich Julian Rosenberger mit »nur« fünf Ringen.
Die Jugendkönigsfamilie bildet Kimberly Höfler. Erster Ritter Alisa Debes und Zweiter Ritter Marina Brenneis. Die Königsscheibe ging ebenfalls an Kimberly Höfler, die auch den Gottfried-Gries-Gedächtnispokal erhielt. Die Brezelscheibe errang Alisa Debes und Lisa Hartmann die Bogenscheibe. Brezelkönig der Jugend wurde Julius Glaser.
Schützenmeister Andreas Höfler und Sportleiter Klaus Kourimsky überreichten der Damenmannschaft Blumensträuße. Michaela Weilnhammer, Ute Back, Sabrina Kirstein, Monika Sedlick und Kimberly Höfler hatten 2010 erneut den Titel in der höchsten Klasse geholt. Als Vereinsmeister wurden Ann-Christin Fath (Schüler Bogen), Julius Glaser (Jugend Bogen), Lisa Hartmann (Jugend Blankbogen), Kimberly Höfler (Jugend LG), Carla Rosenberger (Junioren LG), Alexander Hain (Luftpistole), Angelika Höfler (Altersklasse LG), Jürgen Heeg (Altersklasse Bogen), Kerstin Rosenberger (Damen Bogen), Helmut Hartmann (Blankbogen), Michaela Weilnhammer (Damen LG) und Bernd Back (Schützen LG) mit Pokalen geehrt.
Weiterer Höhepunkt: Andreas Höfler ernannte zusammen mit Ehrenschützenmeister Martin Schmitt Helmut Hartmann zum neuen Ehrenmitglied des Vereins. Die über 100 Anwesende applaudierten minutenlang. Helmut Hartmann ist ein Pionier des Bogensports im Kahlgrund und hatte sich im vergangenen Jahr sogar für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Zudem wurden seine Verdienste um den Schützenhausneubau hervorgehoben.


Standort am Kapellenweg, oberhalb des Feuerwehrgerätehaus, am Festplatz:


Unter Dach und Fach ist das neue Schimborner Schützenhaus.


Einer kleinen Feier im Januar folgt das große Übergabefest mit Ortspokalschießen im Sommer.

Bisher haben die Bogenschützen in den Wintermonaten stundenweise einen Teil der Schulturnhalle für ihr Training genutzt. Ebenso befinden sich im Kellergeschoss ein Lagerraum für den Vereinsring und eine Toilettenanlage, die auch bei Festlichkeiten der Ortsvereine auf dem Festplatz genutzt werden kann.
Seit dem ersten Spatenstich im März 2009 haben 45 Vereinsmitglieder - überwiegend samstags - rund 6200 Arbeitsstunden geleistet. Die Frauen des Vereins versorgen die Helfer regelmäßig mit Kaffee, Kuchen und Mittagessen. Der Rohbau wurde - bis auf Fertigdecken und Dach - komplett in Eigenleistung errichtet. In diesen Tagen wurde der Estrich eingebracht. »Erfreulich verlief bisher auch die Zusammenarbeit mit einigen ortsansässigen Unternehmen, die zum Teil Materialien oder Geräte kostenlos zur Verfügung stellten«, lobt der Schützenmeister.
Der Schützenverein Treff Schimborn ist laut Höfler mit rund 100 Mitgliedern, von denen 45 in den Sparten Luftgewehr, Luftpistole und Bogen aktiv sind, zwar kein besonders großer Verein, aber dafür überaus aktiv. Außerdem ist ein Drittel der Mitglieder noch unter 27 Jahre alt.
Baukosten: 425000 Euro
Die Baukosten des Projekts »Schützenhaus« wurden vom Architekten Peter Schlämmer aus Sommerkahl-Vormwald mit 425 000 Euro angesetzt, wobei durch zusätzliche Erdarbeiten (vorhandene Erde konnte aufgrund schlechter Qualität nicht zum Verfüllen verwendet werden und musste deshalb in größeren Mengen abtransportiert werden) bereits zu Beginn der Baumaßnahme eine geringe Kostensteigerung erfolgte.
Finanziert wird der Bau zum Großteil aus dem Eigenkapital, das die Schützen seit Mitte der 90er Jahre angespart hatten, nachdem man sich entschlossen hatte, einen Neubau zu wagen - außerdem aus einem Zuschuss des Vereinsrings, der im Gegenzug den bereits erwähnten Lagerraum erhält und zudem künftig bei Festlichkeiten die Toilettenanlagen mitbenutzen kann (hier wäre ansonsten eine eigene Baumaßnahme des Vereinsrings nötig geworden).
Weiterhin gewährt der Markt Mömbris im Rahmen seiner Richtlinien einen Zuschuss, und der Bayerische Sportschützenbund steuert rund 55 000 Euro zu. Für den Rest musste ein Kredit bei der Bank aufgenommen werden, für den die Marktgemeinde bürgt. Zudem werden bis zur Fertigstellung knapp 25 Prozent der Baukosten durch Eigenleistungen der Mitglieder erbracht worden sein.
Notwendig geworden ist der Schützenhaus-Neubau, da das aktuelle Domizil schon seit Jahren nicht mehr den Anforderungen eines zeitgemäßen Schießstandes gerecht wird, so Schützenmeister Höfler.
Beengte Verhältnisse
Auf 36 Quadratmeter müssen Auswertung, Umziehen und Aufenthalt der wartenden Schützen stattfinden. Außerdem können mit nur sechs vorhandenen Schießständen noch nicht einmal zwei Mannschaften komplett zur selben Zeit an den Start gehen, wodurch es immer wieder zu erheblichen Verzögerungen bei den Wettkämpfen kommt. Weitere Probleme: fehlende Parkplätze und keine eigenen sanitären Anlagen, die bisher in der Gaststätte »Zur Rose« mitbenutzt werden konnten.
Höfler: »Die große Schießhalle im neuen Heim soll aber nicht nur dem Schießsport dienen. Sie gibt zudem die Möglichkeit, dort Veranstaltungen für bis zu 180 Personen auszurichten, was allen Schimborner Ortsvereinen zugute kommen soll.«
Die Baugenehmigung vom Landratsamt hatte der Verein bereits im Frühjahr 2007 erhalten. Dennoch verzögerte sich der Beginn der Maßnahme bis März 2009, da erst zu diesem Zeitpunkt grünes Licht aus München kam, das den erwähnten Zuschuss des Schützenbundes sicherte.
Im Rahmen seiner Königsfeier plant der Schützenverein Ende Januar 2011 eine kleine Einweihungsfeier, zu der alle Helfer und Förderer eingeladen werden. Für die Vereine des Schützengaues und die Einwohner ist dann im Sommer noch eine große Übergabefeier mit Ortspokalschießen vorgesehen.


Erste Mannschaft erzielt im ersten Rundenwettkampf mit 1561 Ringen einen neuen Vereinsrekord!
Bernd Back 393, Michaela Weilnhammer 391, Ute Back 389 und Kimberly Höfler 388 Ringe.


Mit dem Ergebnis beim Ortspokalspiel sind wir auf dem
2. Platz die Sieger der Herzen  
:





Martin Schmitt seit 50 Jahren Treff-Mitglied
Versammlung: Schützenmeister Höfler im Amt bestätigt
Schützenmeister Andreas Höfler wurde bei der Jahresversammlung des Schützenvereins Treff Schimborn im Amt bestätigt. Bei den Neuwahlen wurde nur das Amt des Jugendleiters neu besetzt, das künftig Vanessa Schmitt übernimmt.
Das Schützenmeisteramt setzt sich wie folgt zusammen: Schützenmeister Andreas Höfler, zweiter Schützenmeister Gerhard Völker, Kassenverwalter Adrian Amend, Schriftführerin Michaela Weilnhammer, Sportleiter Klaus Kourimsky, Damenleiterin Monika Sedlick, Kassenprüfer Alexander Hain und Marco Ritter.
Bei der Versammlung am Freitag zeigte sich Andreas Höfler stolz auf die Fortschritte beim Schützenhausneubau, wo man genau vor einem Jahr die Bodenplatte betoniert hatte. Sein Dank galt allen Helfern, die sich im vergangenen Jahr in den Dienst der Sache gestellt hatten. Er forderte alle auf, sich in den nächsten Monaten noch einmal richtig ins Zeug zu legen, damit man zur Kerb die Toilettenanlage in Betrieb nehmen könne. Weiter berichtete Höfler, dass man kürzlich beschlossen habe, acht Schützenjacken für den Besuch von Festen und zur Teilnahme an Umzügen anzuschaffen.
Bogenwart Jürgen Bieber hob in seinem Bericht das gelungene Bogenturnier im Herbst Jahres hervor. Kassenverwalter Adrian Amend berichtete trotz enormer Ausgaben für den Neubau von geregelten Finanzen.
Für 50-jährige Mitgliedschaft im Bayerischen Sportschützenbund (BSSB) und im Deutschen Schützenbund (DSB) wurde Ehrenschützenmeister Martin Schmitt mit Urkunden und Ehrennadeln ausgezeichnet. Martin Schmitt trat 1960 dem Schützenverein Treff bei und engagierte sich bereits ab 1962 in der Vorstandschaft. Im Jahr 1964 wurde er zum Schützenmeister gewählt und bekleidete dieses Amt bis 1986. Auch danach hatte Schmitt immer ein offenes Ohr für die Belange »seiner« Schützen und unterstützt den Verein bis zum heutigen Tag nach besten Kräften, heißt es im Bericht des Vereins weiter.
Als Reaktion auf die erhöhten Abgaben an den BSSB, verbunden mit verbesserten Versicherungsleistungen für die Mitglieder, wurde eine geringfügige Beitragserhöhung ab 2011 beschlossen. Zudem wurde über die künftige Vermietung der Räume im neuen Schützenhaus diskutiert, so die Schützen abschließend.



1. Damen- Mannschaft des Schützenvereins " Treff Schimborn
Die 1. Damen- Mannschaft des Schützenvereins " Treff Schimborn" wurde in der höchsten Klasse der Damen- Freundschaftsrunde
mit 18 : 2 Punkten Meister.
Auf dem Bild von links;
Sabrina Kirstein, Monika Sedlick, Ute Back, Michaela Weilnhammer vorne  Kimberly Höfler



Jürgen Bieber bei der Gauehrenzeichen Verleihung in Kahl

Kimberly Höfler bei der Preisverleihung Finale Jugend 2009 in Dettingen

Ergebnisse Finale Jugend in Dettingen

Rudi Schneider erhielt vom Landrat Dr. U. Reuter für seine langjährige ehrenamtliche sportliche Tätigkeit die Verdienstplakette des Landkreises

Julian Rosenberger bei der Ehrung als 2.Gaujuniorenritter

Die Sänger aus Spanien

Wie aus Schützen singende Spanier werden


Schimborn holt den Marktpokal 2007



Schimborner Schützen feierten ihr "100-Jähriges"


Festredner lobten Beständigkeit - Mitglieder geehrt
Mömbris-Schimborn. "Es ist mir eine besondere Freude, dass ihr euer Jubiläum zusammen mit der "Schimmner Kerb" feiert, denn ihr seid dabei sowieso nicht mehr wegzudenken" - mit diesen Worten gratulierte Thomas Reifenberger, Vorsitzender des Schimborner Vereinsrings, dem Schützenverein "Treff" zum 100-jährigen Bestehen. Am Festsonntag stand die Ehrung langjähriger Mitglieder auf dem Programm.
Nachdem sich die 22 Fahnenträger als Abordnungen der Schützenvereine im Schützengau "Main-Spessart" zur Kirchenparade versammelt hatten, konnte der Festsonntag mit einem Gottesdienst in der Kirche, mitgestaltet vom Kirchenchor "ars cantandi", beginnen. Unter Begleitung des Musikvereins Schimborn sowie den Böllerschüssen des Schützenvereins "Diana" Dettingen und der "Königstreuen" Mömbris ging es gut zwei Stunden später im Kerbzelt weiter mit den Grußworten der Gäste. Der erste Gratulant war Landtagsabgeordneter Henning Kaul, der zudem die Glückwünsche seines Bundestagskollegen Norbert Geis und von Landrat Dr. Ulrich Reuter überbrachte. "Wenn man bedenkt, was in 100 Jahren an Geschichte über Deutschland hinweggegangen ist, dann spricht es von Selbstbewusstsein, wenn ein Verein so ein Jubiläum feiern kann", lobte Kaul. Neben Konzentration und Disziplin für die sportlichen Erfolge gehöre dazu auch die Kameradschaft. "Man muss standfest sein" Bezirksschützenmeister Siegfried Schmitt betonte, dass im Verein von Anfang an ein aktives Schützenleben selbstverständlich gewesen sei. "Dafür kann ich nicht genug danken, denn wir Schützen vermitteln Tugenden, die zunehmend weniger akzeptiert werden", meinte er. Und weiter: "Man muss standfest und mit sich selbst im Lot sein, nur dann trifft man ins Ziel", sagte Schmitt. "Der Schützenverein "Treff" ist heute noch so lebendig wie vor 100 Jahren", führte der Mömbriser Bürgermeister Reinhold Glaser aus. Mit Recht könne man ihn als Kultur- und Traditionsverein bezeichnen, er keinesfalls in Tradition erstarrt sei. Obwohl der Jubelverein schon so stark sei, dass er sich mit dem Gedanken an ein eigenes Vereinsheim mit Schießstand trage, wünschte er ihm für die Zukunft noch viele aktive Mitglieder, die den Zusammenhang pflegten. Ingeborg Fleckenstein, Schützenmeisterin des Patenvereins "Grüntal" Hösbach, hatte ebenso gute Wünsche im Gepäck wie Ludwig Rosenberger, ehemaliger Schützenmeister des Jubelvereins. Kuverts von Glückwünschen von über 20 Vereinen des Schützengaus überreichte Gauschützenmeister Reinhold Köppel dem Schützenmeister des Schimborner Jubelvereins, Andreas Höfler. Aktive ausgezeichnet Gemeinsam ehrten Köppel und Höfler dann verdiente Vereinsmitglieder. Bezirksbogenreferent Rudolf Schneider ist dem "Treff" seit 25 Jahren treu, seit 40 Jahren dabei sind Hans Fath und Reinhold Hartmann. Ute Back, Michaela Griebel, Beatrix Höfler und Monika Rosenberger stellen die erfolgreiche erste Luftgewehrdamenmannschaft, wofür sie die Ehrennadel des Bayrischen Sportschützenverbands erhielten. Das Protektoratsabzeichen für engagierte Mitarbeit bekamen Adrian Amend, Jürgen Bieber, Stephan Fischer und Klaus Kourimsky. Eine zusätzliche Auszeichnung wartete auf Rudolf Schneider und Hans Fath, die für ihren beständigen Einsatz zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden. Außerdem wurden dem "Treff" die Plaketten des Deutschen Schützenbunds und des Bayrischen Sportschützenbunds verliehen. "Ganz neu in diesem Jahr ist der Ehrenteller des Schützengaus für 100 Jahre Vereinsbestehen", hatte der Gauschützenmeister eine letzte Überraschung mitgebracht. Marion Stahl

Gauschützenmeister Reinhold Köppel (links) und Andreas Höfler, Schützenmeister des Schützenvereins "Treff" Schimborn (dritter von links) ehrten verdiente Mitglieder und die erfolgreiche erste Luftgewehrdamenmannschaft des Jubelvereins, der heuer 100-jähriges Bestehen im Rahmen der "Schimmner Kerb" feiert.